AUGEN-MERK… Anregungen für gesundes Sehen – „Wie geht ganzheitliches Sehen“?
Heute Morgen habe ich zwei Geschenke geöffnet – es waren meine Augen.
Dr. A. M. Skeffington (USA) stellte in den 1930-er Jahren fest, dass Sehen mehr bedeutet als nur das scharfe Bild auf der Netzhaut. Damit gab er dem Sehen einen tieferen Sinn.
„Sehen bedeutet, den visuellen Input zu verstehen“.
Der Sehprozess ist also ein Zusammenspiel verschiedener Abteilungen im Gehirn. Skeffington gliederte den Vorgang des Sehens und Verstehens in vier Teilbereiche:
Fähigkeit zur aktiven Bewegung – Zusammenspiel beider Augen – Dynamische Anpassung der Brechkraft des Auges – Alle Sinneseindrücke werden mit dem gesehenen verknüpft.
Diese vier Teilbereiche ergeben die Qualität der visuellen Wahrnehmung. Und diese Fähigkeiten sind alle erworben – sehen muss und kann man also lernen.
Wird einer der Teilbereiche nur unzureichend beherrscht, arbeitet der visuelle Sinn nicht auf höchstem Niveau. Die visuelle Wahrnehmung entwickelt sich von der Geburt bis ins hohe Alter. Und diese Entwicklung endet nie, denn Sehen ist nicht nur Physik oder Physiologie, sondern in erster Linie auch Erfahrung.
Dieser kurzweilige Workshop dreht sich um kleine Übungen, die – mit etwas Ausdauer – die gesamte Wahrnehmung deutlich verbessern können.